Gesa Lücker gab bereits im Alter von 9 Jahren ihr erstes öffentliches Konzert und mit 12 Jahren ihr Orchesterdebut mit dem Kammerorchester Langenhagen. Bis heute konzertierte die gebürtige Braunschweigerin als Solistin mit verschiedenen Orchestern und gab Rezitale als Solistin und Kammermusikerin weltweit in Sälen wie dem großen Sendesaal des NDR Hannover, der University of Arkansas, der Yamaha Hall und der Carnegie Hall (Weill Recital Hall) in New York City und der Londoner Wigmore Hall. Zu Ihren Kammermusikpartnern zählen Solisten des Amsterdamer Concertgebouworkest und des Northern Chamber Orchestra.

Sie ist Preisträgerin der Bruno-Frey-Stiftung und bei nationalen und internationalen Wettbewerben, so z.B. beim internationalen Klavierwettbewerb "Silvio Bengalli" in Val Tidone (Italien). Ferner erhielt sie den Jurypreis und Publikumspreis der Chopin-Gesellschaft Hannover und den 1.Preis sowie den Beethoven-Award im internationalen Musikwettbewerb IBLA Grand Prize.

Gesa Lücker begann ihre musikalische Ausbildung bei der russischen Pianistin Larisa Vodovoz in Langenhagen und führte sie bis zum Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Martin Dörrie und bei Prof. Matti Raekallio fort. Außerdem arbeitete sie u. a. mit Persönlichkeiten wie Arie Vardi, Fabio Bidini, Jerome Rose, David Wilde, Earl Wild und Lazar Berman.

Neben ihrer regen Konzerttätigkeit lehrt sie seit 2001 als Dozentin an der Hochschule f. Musik u. Theater Hannover (Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter) , gab Meisterkurse in Deutschland und Bosnien Herzegowina und wurde bereits als Jurymitglied in nationale und internationale Klavierwettbewerbe berufen. Seit 2009 nimmt sie auch an dem von Lars Vogt gegründeten Projekt "Rhapsody in school" teil.

Die 2009 bei dem Label GENUIN erschienene Debüt-CD von Gesa Lücker mit Werken von Mozart und Prokofiev bekam in Rundfunk und Printmedien bereits hervorragende Kritiken.

Konzerte im Jahr 2010 werden sie u.a. nach China führen, wo sie auch einen Meisterkurs geben, sowie der Jury eines Klavierwettbewerbs angehören wird. Des weiteren sind Rezitale in Polen, Italien und Deutschland geplant.